Gebrauchte Häcksler kaufen: Darauf müssen Sie achten
Ein Gartenhäcksler ist für viele Gartenbesitzer eine sinnvolle Investition, um Schnittabfälle effizient zu zerkleinern und wertvolles Mulchmaterial zu gewinnen. Doch Neugeräte können schnell mehrere hundert Euro kosten. Der Kauf eines gebrauchten Häckslers kann hier eine kostengünstige Alternative sein. In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf eines gebrauchten Häckslers achten sollten und wie Sie ein qualitativ hochwertiges Gerät zum günstigen Preis finden.
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Warum einen gebrauchten Häcksler kaufen?
Die Entscheidung für einen gebrauchten Häcksler bietet zahlreiche Vorteile. Zunächst einmal ist der offensichtlichste Grund die erhebliche Preisersparnis. Im Vergleich zu einem Neugerät können Sie beim Kauf eines gebrauchten Modells oft 30 bis 70 Prozent sparen. Gerade bei Qualitätsgeräten, die neu mehrere hundert Euro kosten, macht sich der Preisunterschied deutlich bemerkbar.
Zudem ist es aus ökologischer Sicht sinnvoll, Geräten ein zweites Leben zu schenken. Wer einen gebrauchten Häcksler kauft, reduziert den Ressourcenverbrauch und vermeidet unnötige Neuproduktion. Gerade bei Gartengeräten, die oft nur saisonal genutzt werden, kann ein gebrauchtes Modell jahrelang gute Dienste leisten, wenn es ordnungsgemäß gepflegt wurde.
Nicht zuletzt ermöglicht der geringere Anschaffungspreis den Zugang zu höherwertigen Markengeräten, die neu vielleicht außerhalb des Budgets liegen würden. So wie bei anderen gebrauchten Gartenmaschinen können Sie beim Häcksler von der Langlebigkeit und Qualität profitieren, ohne den vollen Preis zahlen zu müssen.
Verschiedene Arten von Häckslern verstehen
Bevor Sie einen gebrauchten Häcksler kaufen, sollten Sie wissen, welcher Typ für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist:
Messerhäcksler
Diese Geräte arbeiten mit rotierenden, scharfen Messern, die das Material zerkleinern. Sie eignen sich besonders gut für frische, weiche Gartenabfälle wie Blätter oder dünne Zweige. Gebrauchte Messerhäcksler sollten besonders gründlich auf den Zustand der Schneidwerkzeuge überprüft werden, da diese mit der Zeit stumpf werden können.
Walzenhäcksler
Diese Variante arbeitet mit einer langsam drehenden Schneckenwalze, die das Material gegen eine feststehende Platte presst und zerquetscht. Sie sind leiser als Messerhäcksler und können auch dickere Äste verarbeiten. Bei gebrauchten Walzenhäckslern sollten Sie besonders auf eine reibungslose Funktion des Einzugsmechanismus achten.
Turbinenhäcksler
Eine Kombination aus beiden Systemen, die sowohl harte als auch weiche Materialien verarbeiten kann. Bei diesen Modellen ist der Zustand der Turbine entscheidend für die Leistungsfähigkeit.
Elektro- vs. Benzinhäcksler
Während Elektrohäcksler in der Regel leichter, leiser und wartungsärmer sind, bieten Benzinhäcksler mehr Leistung und Mobilität. Bei gebrauchten Benzinmodellen sollten Sie besonders auf den Zustand des Motors und mögliche Öllecks achten.
Worauf Sie beim Kauf eines gebrauchten Häckslers achten sollten
Der Kauf eines gebrauchten Häckslers erfordert besondere Aufmerksamkeit für Details. Hier sind die wichtigsten Prüfpunkte:
Allgemeiner Zustand und Alter
Achten Sie auf offensichtliche Schäden am Gehäuse, Rost oder gebrochene Teile. Fragen Sie nach dem Baujahr und der bisherigen Nutzungsdauer. Ein fünf Jahre alter Häcksler, der nur zweimal jährlich zum Einsatz kam, kann in besserem Zustand sein als ein zwei Jahre altes Modell, das intensiv genutzt wurde.
Schneidwerk und Häckselmechanismus
Das Herzstück eines jeden Häckslers ist sein Schneidwerk. Prüfen Sie, ob die Messer scharf sind oder Scharten aufweisen. Bei Walzenhäckslern sollte die Walze keine zu starken Abnutzungserscheinungen zeigen. Ein stumpfes Schneidwerk bedeutet nicht unbedingt, dass der Häcksler unbrauchbar ist, aber Sie sollten die Kosten für einen möglichen Austausch oder das Nachschleifen in Ihre Kalkulation einbeziehen.
Motor und Antrieb
Lassen Sie den gebrauchten Häcksler unbedingt vor dem Kauf laufen. Der Motor sollte gleichmäßig arbeiten, ohne ungewöhnliche Geräusche oder übermäßige Vibrationen. Bei Benzinhäckslern prüfen Sie, ob der Motor leicht anspringt und rund läuft. Achten Sie auf Rauchentwicklung, die auf Probleme hindeuten könnte.
Ersatzteilverfügbarkeit
Vor dem Kauf eines gebrauchten Häckslers ist es ratsam zu prüfen, ob für das jeweilige Modell noch Ersatzteile erhältlich sind. Besonders bei älteren oder exotischen Modellen kann dies ein Problem darstellen. Bekannte Marken wie Bosch, Viking oder Stihl bieten in der Regel eine bessere Ersatzteilversorgung.
Sicherheitseinrichtungen
Überprüfen Sie, ob alle Sicherheitseinrichtungen vorhanden und funktionsfähig sind. Dazu gehören Notausschalter, Motorschutzschalter und Sicherheitsverriegelungen. Ein fehlendes oder manipuliertes Sicherheitssystem sollte ein absolutes Ausschlusskriterium sein, da es zu schweren Verletzungen führen kann.
Wo finden Sie gute gebrauchte Häcksler?
Die Suche nach einem gebrauchten Häcksler kann auf verschiedenen Wegen erfolgen:
Online-Plattformen: Websites wie eBay Kleinanzeigen, Quoka oder Facebook Marketplace bieten eine große Auswahl an gebrauchten Gartengeräten. Der Vorteil: große Auswahl und oft günstige Preise. Der Nachteil: keine Gewährleistung und manchmal weite Anfahrtswege.
Fachhandel: Einige Gartenfachhändler bieten auch geprüfte Gebrauchtgeräte an. Diese sind zwar meist etwas teurer, bieten aber oft eine gewisse Garantie und fachkundige Beratung.
Versteigerungen und Insolvenzverkäufe: Hier können Sie manchmal hochwertige Geräte zu günstigen Preisen erwerben, besonders wenn es sich um Firmenauflösungen oder Lagerräumungen handelt.
Gartenbaubetriebe: Professionelle Gartenbauunternehmen erneuern regelmäßig ihre Ausrüstung und verkaufen ältere, aber gut gewartete Geräte.
Preisgestaltung: Was sollte ein gebrauchter Häcksler kosten?
Der Preis für einen gebrauchten Häcksler hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Marke, Modell, Alter, Zustand und Leistung. Als Faustregel gilt: Ein gebrauchter Häcksler sollte etwa 30-60% des Neupreises kosten, abhängig vom Zustand.
Einfache Elektro-Häcksler für den Heimgebrauch sind gebraucht oft schon ab 50-100 Euro erhältlich. Hochwertigere Modelle oder leistungsstarke Benzinhäcksler können auch gebraucht noch 200-500 Euro kosten. Bedenken Sie bei Ihrer Preiskalkulation auch mögliche Kosten für Ersatzteile oder Reparaturen, die nach dem Kauf anfallen könnten.
Nach dem Kauf: Inbetriebnahme und Wartung
Haben Sie einen gebrauchten Häcksler erworben, empfiehlt sich vor der ersten Nutzung eine gründliche Reinigung und Überprüfung. Überprüfen Sie alle Schraubverbindungen und ziehen Sie diese bei Bedarf nach. Bei Elektrohäckslern sollten Sie die Kabel auf Beschädigungen prüfen, bei Benzinmodellen empfiehlt sich ein Ölwechsel und eine Überprüfung des Luftfilters.
Für die langfristige Pflege Ihres gebrauchten Häckslers gilt:
Regelmäßige Reinigung: Entfernen Sie nach jeder Nutzung Pflanzenreste und Schmutz, besonders aus dem Schneidwerk.
Messerpflege: Je nach Modell sollten die Messer regelmäßig geschärft oder ausgetauscht werden.
Motorpflege: Bei Benzinhäckslern ist die regelmäßige Wartung des Motors wichtig, inklusive Luftfilter- und Zündkerzenwechsel.
Winterlagerung: Lagern Sie den Häcksler trocken und geschützt. Bei Benzinmodellen sollte der Tank entweder komplett geleert oder vollständig gefüllt werden, um Kraftstoffalterung zu vermeiden.
Fazit: Lohnt sich der Kauf eines gebrauchten Häckslers?
Der Kauf eines gebrauchten Häckslers kann sich durchaus lohnen, wenn Sie die richtigen Fragen stellen und das Gerät vor dem Kauf gründlich inspizieren. Mit etwas Geduld und Sachverstand finden Sie ein zuverlässiges Gerät zu einem deutlich günstigeren Preis als beim Neukauf.
Besonders für Gelegenheitsnutzer, die den Häcksler nur wenige Male im Jahr einsetzen, kann der Preisunterschied die möglicherweise etwas kürzere Lebenserwartung mehr als ausgleichen. Wer jedoch täglich oder sehr intensiv häckseln muss, ist mit einem Neugerät inklusive Garantie möglicherweise besser beraten.
Denken Sie daran, dass der umweltbewusste Aspekt des Gebrauchtkaufs perfekt zum nachhaltigen Gedanken des Kompostierens passt. So schließt sich der Kreis einer umweltfreundlichen Gartenpraxis – von der ressourcenschonenden Anschaffung bis zur Wiederverwertung von Gartenabfällen.
+ Wie viel Prozent kann ich beim Kauf eines gebrauchten Häckslers im Vergleich zum Neugerät sparen?
Beim Kauf eines gebrauchten Häckslers können Sie in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent des Neupreises sparen. Als Faustregel gilt: Ein gut erhaltenes Gebrauchtgerät sollte etwa 30-60% des aktuellen Neupreises kosten, abhängig von Alter, Zustand und Marke.
Einfache Elektro-Häcksler für den Heimgebrauch sind gebraucht oft schon ab 50-100 Euro erhältlich, während sie neu 150-300 Euro kosten. Bei hochwertigen Benzinhäckslern ist die Ersparnis noch deutlicher: Geräte, die neu 800-1.000 Euro kosten, sind gebraucht oft für 200-500 Euro zu haben.
Wichtig bei Ihrer Kalkulation: Berücksichtigen Sie mögliche Zusatzkosten für neue Messer oder Ersatzteile, die eventuell nach dem Kauf anfallen könnten.
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+ Welche Art von Häcksler eignet sich am besten für meinen Garten – Messer-, Walzen- oder Turbinenhäcksler?
Die Wahl des richtigen Gartenhäckslers hängt stark von der Art Ihrer Gartenabfälle ab:
Messerhäcksler arbeiten mit rotierenden, scharfen Klingen und eignen sich besonders gut für frische, weiche Materialien wie Blätter, Stauden und dünne Zweige. Sie sind schnell, können aber lauter sein. Bei gebrauchten Modellen sollten Sie die Messer auf Schärfe prüfen.
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Walzenhäcksler zerquetschen das Material mit einer Schneckenwalze. Sie sind deutlich leiser, verarbeiten auch dickere Äste (bis 4-5 cm) und eignen sich ideal für holzige Abfälle. Der automatische Einzug ist besonders praktisch.
Turbinenhäcksler kombinieren beide Systeme und sind echte Allrounder für gemischte Gartenabfälle. Sie kosten allerdings meist mehr.
Für einen durchschnittlichen Hausgarten mit gemischten Abfällen ist ein Elektro-Walzenhäcksler meist die beste Wahl.
+ Was muss ich beim Zustand des Schneidwerks bei einem gebrauchten Häcksler unbedingt beachten?
Das Schneidwerk ist das Herzstück jedes Häckslers und sollte bei einem Gebrauchtkauf gründlich inspiziert werden. Hier die wichtigsten Prüfpunkte:
Bei Messerhäckslern: Prüfen Sie, ob die Messer noch scharf sind oder Scharten und Ausbrüche aufweisen. Stumpfe Messer sind nicht automatisch ein Ausschlusskriterium – sie können nachgeschliffen oder für 20-50 Euro ersetzt werden. Fragen Sie den Verkäufer, wann die Messer zuletzt gewechselt wurden.
Bei Walzenhäckslern: Achten Sie auf die Walze und die Gegenplatte. Die Walze sollte keine zu starken Abnutzungserscheinungen oder Risse zeigen. Testen Sie den Einzugsmechanismus – er muss gleichmäßig und kraftvoll arbeiten.
Wichtiger Tipp: Lassen Sie den gebrauchten Häcksler unbedingt mit verschiedenen Materialien testen. Wenn das Schneidwerk abgenutzt ist, kalkulieren Sie die Kosten für Ersatzteile in Ihren Kaufpreis ein.
+ Wo finde ich die besten Angebote für gebrauchte Gartenhäcksler?
Es gibt mehrere gute Anlaufstellen für den Kauf eines gebrauchten Gartenhäckslers:
Online-Plattformen wie eBay Kleinanzeigen, Facebook Marketplace oder Quoka bieten die größte Auswahl und oft sehr günstige Preise. Hier finden Sie sowohl private Anbieter als auch Händler. Der Nachteil: keine Garantie und Sie müssen das Gerät selbst gründlich prüfen.
Gartenfachhandel: Einige Fachhändler bieten geprüfte Gebrauchtgeräte an. Diese kosten zwar 10-20% mehr, kommen aber oft mit einer Gewährleistung und fachkundiger Beratung. Besonders Markengeräte von Bosch, Viking oder Stihl sind hier zu finden.
Gartenbaubetriebe: Profis erneuern regelmäßig ihre Ausrüstung. Hier bekommen Sie gut gewartete Benzinhäcksler oder leistungsstarke Elektro-Häcksler, die zwar intensiv genutzt, aber professionell gewartet wurden.
Mein Tipp: Vergleichen Sie die Gebrauchtpreise immer mit aktuellen Neupreisen auf Plattformen wie Amazon, um einschätzen zu können, ob das Angebot wirklich gut ist.
+ Wie teste ich einen gebrauchten Häcksler richtig vor dem Kauf?
Lassen Sie den Häcksler unbedingt vor dem Kauf laufen! Ein reiner Sichtcheck reicht nicht aus. So gehen Sie vor:
Startverhalten prüfen: Bei Elektro-Häckslern sollte der Motor sofort anspringen. Bei Benzinhäckslern darf das Anwerfen nicht übermäßig schwergehen – das wäre ein Hinweis auf Motorprobleme.
Geräusche und Vibrationen: Der Motor muss gleichmäßig laufen, ohne ungewöhnliche Schleif- oder Klopfgeräusche. Starke Vibrationen deuten auf Unwuchten oder lockere Teile hin.
Häckseltest durchführen: Bringen Sie verschiedene Materialien mit – dünne Zweige, dickere Äste und Laub. Ein guter gebrauchter Häcksler sollte alles problemlos zerkleinern, ohne zu blockieren.
Sicherheitseinrichtungen: Testen Sie alle Sicherheitsschalter und Notausknöpfe – sie müssen sofort funktionieren.
Bei Benzinmodellen: Achten Sie auf Rauchentwicklung und prüfen Sie den Boden unter dem Gerät auf Öl- oder Benzinspuren.
+ Welche Sicherheitseinrichtungen muss ein gebrauchter Häcksler unbedingt haben?
Fehlende oder defekte Sicherheitseinrichtungen sollten ein absolutes Ausschlusskriterium sein! Ein Häcksler ohne funktionierende Sicherheitssysteme kann zu schweren Verletzungen führen.
Notausschalter: Jeder Elektro- oder Benzinhäcksler muss einen gut erreichbaren Notausschalter haben, der das Gerät sofort stoppt.
Motorschutzschalter: Bei Überlastung muss sich das Gerät automatisch abschalten, um Motorschäden zu vermeiden.
Sicherheitsverriegelungen: Der Häcksler darf nur bei geschlossenem Trichter starten können. Prüfen Sie, ob die Abdeckungen vorhanden sind und die Verriegelungen funktionieren.
Nachstopfer: Zum Nachschieben von Material sollte ein Stopfer dabei sein – nie mit den Händen arbeiten!
Rücklauffunktion: Bei blockiertem Material sollte eine Rückwärtsfunktion vorhanden sein, um Verstopfungen sicher zu beseitigen.
Wichtig: Fragen Sie den Verkäufer nach der Bedienungsanleitung. Fehlt diese, können Sie oft beim Hersteller oder online ein PDF finden.
+ Sind gebrauchte Benzinhäcksler wartungsintensiver als Elektromodelle?
Ja, gebrauchte Benzinhäcksler erfordern deutlich mehr Wartung als Elektro-Häcksler, bieten dafür aber mehr Leistung und Mobilität.
Wartungsaufgaben bei Benzinmodellen:
- Regelmäßiger Ölwechsel (je nach Nutzung 1-2x jährlich)
- Zündkerzen müssen periodisch gewechselt werden
- Luftfilter reinigen oder ersetzen
- Vergasereinstellung und -reinigung bei Startproblemen
- Kraftstoffmanagement bei längerer Nichtnutzung
Bei Elektromodellen beschränkt sich die Wartung hauptsächlich auf die Reinigung, das Nachschärfen der Messer und die Kontrolle des Stromkabels.
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Meine Empfehlung: Für Gelegenheitsnutzer sind Elektro-Walzenhäcksler meist die bessere Wahl. Benzinmodelle lohnen sich vor allem bei großen Grundstücken ohne Stromanschluss oder wenn Sie häufig dickere Äste häckseln.
+ Was sollte ich bei der Winterlagerung meines gebrauchten Häckslers beachten?
Die richtige Winterlagerung verlängert die Lebensdauer Ihres Häckslers erheblich – besonders bei einem Gebrauchtgerät ist das wichtig.
Für alle Häcksler-Typen:
- Gründliche Reinigung: Entfernen Sie alle Pflanzenreste, besonders aus dem Schneidwerk
- Trockene, frostfreie Lagerung in Garage oder Schuppen – eine Abdeckplane schützt vor Staub
- Messer oder Walzen mit dünner Ölschicht gegen Rost schützen
Speziell für Elektro-Häcksler:
- Kabel auf Beschädigungen prüfen und aufrollen
- Bei Feuchtigkeit: komplett trocknen lassen
Speziell für Benzinhäcksler:
+ Kann ich bei einem gebrauchten Häcksler noch Ersatzteile bekommen?
Die Ersatzteilverfügbarkeit ist ein entscheidender Faktor beim Kauf eines gebrauchten Häckslers und sollte vor dem Kauf unbedingt geklärt werden.
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Gute Ersatzteilversorgung bei: Bekannte Marken wie Bosch, Viking, Stihl, Einhell oder AL-KO bieten in der Regel über viele Jahre Ersatzteile an. Für diese Geräte finden Sie auch auf Amazon zahlreiche Ersatzmesser, Walzen oder Fangsäcke.
Problematisch: No-Name-Produkte, sehr alte Modelle (über 10 Jahre) oder bereits eingestellte Baureihen. Hier kann selbst die Beschaffung von Standard-Verschleißteilen schwierig werden.
Vor dem Kauf prüfen:
- Modellbezeichnung googeln + „Ersatzteile“
- Beim Hersteller oder Fachhändler nachfragen
- Auf Amazon nach kompatiblen Universal-Ersatzteilen suchen
Tipp: Fragen Sie den Verkäufer, ob Verschleißteile wie Messer oder Riemen beim Kauf dabei sind.
+ Lohnt sich der Kauf eines gebrauchten Häckslers für einen kleinen Garten oder sollte ich lieber neu kaufen?
Für einen kleinen Garten (bis ca. 500 qm) lohnt sich ein gebrauchter Häcksler besonders, da Sie das Gerät vermutlich nur wenige Male im Jahr nutzen werden.
Vorteile beim Gebrauchtkauf für Gelegenheitsnutzer:
- Deutliche Kostenersparnis: Statt 200-400 Euro für einen neuen Elektro-Häcksler zahlen Sie gebraucht nur 80-150 Euro
- Zugang zu höherwertigen Markengeräten im gleichen Budget
- Geringere Nutzung bedeutet, das Gerät hält auch gebraucht noch viele Jahre
- Umweltfreundlicher als ein Neukauf
Worauf Sie achten sollten: Für kleine Gärten reicht meist ein kompakter Messerhäcksler oder leiser Walzenhäcksler mit 2000-2500 Watt. Diese sind gebraucht besonders günstig zu haben.
Alternative: Wenn Sie nur 2-3x jährlich größere Mengen häckseln, könnte auch das Mieten eines Häckslers (ca. 30-50 Euro/Tag) oder ein sehr günstiger Neueinstieg sinnvoll sein – wobei die Gebrauchtvariante meist das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.